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Wir veröffentlichen Tests international anerkannter unabhängiger Institutionen. Geprüft werden typischerweise Bremsverhalten, Nasshaftung, Verschleiß und Geräusch — so wissen Sie, welche Reifen sich unter realen Bedingungen bewährt haben.
Wie die Tests funktionieren und warum sie für Sie wichtig sindReifen sind das einzige Teil Ihres Autos, das die Straße berührt — jeder nur mit einer Fläche etwa so groß wie eine Handfläche. Auf den ersten Blick sehen sie fast gleich aus; den Unterschied merken Sie erst bei einer Vollbremsung auf nasser Straße. Unabhängige Tests messen ihn für Sie: auf einer Teststrecke, mit präzisen Instrumenten und unter gleichen Bedingungen für jeden Reifen.
Das EU-Reifenlabel bewertet nur drei Eigenschaften in groben Klassen, und seine Werte gibt der Hersteller selbst an. Ein Test misst rund zehn Disziplinen und vergleicht die Reifen direkt miteinander.
Ein teurer Reifen gewinnt nicht automatisch, und ein günstigerer kann positiv überraschen. Im Test zählt nicht der Name, sondern gemessene Meter und Sekunden.
Die Erfahrung eines einzelnen Fahrers verrät nicht, wie viele Meter früher Sie stehen. Ein Test misst es mit demselben Auto und unter denselben Bedingungen für alle Reifen.
Jeder Schritt ist so angelegt, dass weder der Hersteller noch der Zufall das Ergebnis beeinflussen kann.
Die Testreifen werden in der Regel anonym im normalen Handel gekauft — genau die, die auch Sie bekommen. So kann kein Hersteller speziell präparierte Reifen unterschieben.
Dasselbe Auto, derselbe Fahrer, dieselbe Strecke, derselbe Tag. Zwischen den Fahrten wird regelmäßig ein Referenzreifen gemessen, um Änderungen von Temperatur und Fahrbahn auszugleichen.
Bremswege und Zeiten zeichnet präzise Messtechnik auf. Jede Prüfung wird mehrfach wiederholt und gemittelt. Das Fahrverhalten beurteilen zusätzlich erfahrene Testfahrer.
Methodik und Gewichtung der einzelnen Disziplinen stehen vorab fest und gelten für alle gleich. Am stärksten zählt die Sicherheit — schwaches Nassbremsen gleichen weder leiser Lauf noch geringer Verbrauch aus.
Automobilclubs und Motorzeitschriften veröffentlichen ihre Ergebnisse, ob sie den Herstellern gefallen oder nicht. Sie leben vom Vertrauen von Millionen Mitgliedern und Lesern — und ein einziger manipulierter Test würde es zerstören.
Die wichtigste Disziplin: wie viele Meter früher Sie auf nasser Straße zum Stehen kommen.
Bremsweg bei einer Vollbremsung, typischerweise aus 100 km/h bis zum Stillstand.
Ab wann der Reifen das Wasser nicht mehr verdrängt und das Auto aufschwimmt — geradeaus und in der Kurve.
Wie präzise das Auto lenkt und wie berechenbar es sich im Grenzbereich verhält, auf trockener wie auf nasser Fahrbahn.
Wie viel Energie der Reifen beim Abrollen verliert — das zeigt sich am Kraftstoffverbrauch und an der Reichweite eines Elektroautos.
Wie laut der Reifen im Innenraum und nach außen abrollt.
Wie viele Kilometer der Reifen hält, gemessen auf langen Fahrten über Tausende Kilometer.
Bei Winter- und Ganzjahresreifen: Bremsen, Anfahren und Fahrverhalten auf Schnee und Eis.
Bremsen aus 80 km/h auf nasser Straße
Wo das Auto mit den besseren Reifen schon steht, fährt das mit den schlechteren noch mit rund 40 km/h. 10 Meter Unterschied sind etwa zwei Autolängen — und entscheiden, ob Sie vor einem Hindernis anhalten oder es treffen.
Ein anschauliches Beispiel mit Werten, wie sie in Tests üblich sind. Die echten Ergebnisse einzelner Reifen finden Sie in den Tests weiter unten.
Achten Sie bei der Wahl vor allem auf das Bremsen bei Nässe und Trockenheit. Geräusch und Verbrauch entscheiden erst zwischen Reifen, die sicher sind.
Jeder Test prüft eine andere Größe, mit einem anderen Auto und leicht anderer Methodik, deshalb können Platzierungen zwischen Zeitschriften abweichen. Ein Reifen, der bei mehreren Prüfern immer wieder vorne liegt, ist eine sichere Wahl.
In der Reifenübersicht können Sie das Angebot nach Test-Ranking sortieren.